Moonlight Stream – In-Home Gamestreaming ausprobiert

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Aktuell fahre ich mit meinem Raspberry Pi 4 in Verbindung mit Steam Link sehr gut und bin mehr als zufrieden. Sogar auf mein iPad streame ich regelmäßig die Spiele vom PC in weite Ferne. Moonlight ist eine Open-Source Alternative die nur in Verbindung mit GeForce Grafikkarten funktioniert. Verspricht im Gegensatz zu der Technik von Steam eine Auflösung von 4K und 120 FPS.

GeForce Experience vorausgesetzt

Zwar gibt es die Moonlight Clients für wirklich jedes Betriebssystem, dennoch wird am anderen Ende ein PC mit dem installiertem GeForce Experience Paket vorausgesetzt. In meinen Augen der erste Nachteil aber erst mal egal vielleicht ist das Endergebnis ja weitaus besser. Auf einem Raspberry Pi muss man, nachdem man eine neue Software-Quelle hinzugefügt hat, nur noch

sudo apt-get install moonlight-embedded

ausführen und die Installation läuft Linux typisch von ganz allein. Das Koppeln der zwei Geräte funktioniert über eine Eingabe einer vierstelligen PIN. Die installierten Spiele werden von dem GeForce Experience Program verwaltet und für das Streamen optimiert. Alles einsatzbereit? Dann stream starten. Zu Testzwecken wählte ich ein grafisch sehr aufwendiges Spiel aus und schnell festzustellen, dass selbst über eine Gigabit-Ethernet-Verbindung eine hohe Latenz zu spüren war und die Bildqualität weitaus schlechter war als ein 1080p stream über Steam Link. Ohne groß die Einstellungen zu überprüfen, beendete ich den Test sehr abrupt und schau mir das ganze Projekt in späteren Monaten mal wieder an.

Nils

Männlich - 30 Jahre alt - Mediengestalter für Bild und Ton - und Hünerfürst ist mein Nachname

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